[history]:

          Angefangen hat alles 1999. Andreas Berger und Michael Häring haben den gleichen Job,
          arbeiten täglich miteinander und machen beide Musik.
          Andi, damals noch als Keyboarder bei Irritation kommt aus der Rock/Funk-Ecke.
          Micha hat verschiedene Musikprojekte (Operation Majority, Lepus E Gaia und Arkon ASM)
          und wandert zwischen Darkelectro und Ambient/Industrial.
          Man trifft sich zu einer Session unter dem Motto: Alles kann, nichts muss.
          Berührungspunkte sollen gefunden werden, etwas eigenes entstehen - keine Kopien.
          Wohl sollen Einflusse verarbeitet werden, aber im Mittelpunkt steht der Charakter
          des Einzelnen, der sich mit dem Einfluss des Anderen vermischt.
          Bald wird ein Name für das Kind gefunden: Liquid Noise.
          Nach einer Odyssee durch Süddeutschland wird endlich in Plochingen ein Proberaum
          gefunden, der den Anforderungen gerecht wird.
          Ursprünglich als rhythmuslastiges Elektronikprojekt geplant, begann, sich in der Musik,
          Raum für eine Stimme zu schaffen. Anfängliche Versuche mit Verzerrer, Flanger oder
          Vocoder brachten trotz exzessivem Alkoholkonsums nicht den gewünschten Erfolg:
          Ein Sänger musste her! Erstaunlich schnell fand man über eine Annonce
          einen begeisterten dritten Mann: Gunnar Hillen.
          Monate voller Arbeit standen an. Technische Probleme durch Kälte und
          Feuchtigkeit machten dem Maschinenpark zusätzlich zu schaffen und nach persönlichen
          Verlusten und familiären Problemen glich Liquid Noise nach einem Jahr eher einer
          Therapiegruppe als einer Band. Neue Impulse fehlten, der musikalische Output sank nach
          anfänglichen Höhenflügen gegen Null. Gunnar entschied, die Band zu verlassen.
          Dies sollte wohl bis dato der tiefste Punkt sein.

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